20.12.2019: Weihnachtsfeier der Yoga-Stunde

Weihnachten   2019

Kein Tag sollte vergehen,

an dem Ihr nicht geschmunzelt und gelächelt habt.

Kein Tag sollte vergehen,

an dem Ihr nicht ein kleines Erlebnis hattet.

Kein Tag sollte vergehen,

an dem Ihr nicht eine Weile glücklich wart.

Kein Tag sollte vergehen,

an dem Ihr nicht zärtlich ein Geschöpf berühren konntet.

Kein Tag sollte vergehen,

an dem Ihr nicht ein liebevolles Wort gehört oder gesagt habt.

Kein Tag sollte vergehen,

an dem Ihr Euch für einen gut vergangenen Tag nicht bedankt habt.

Carpe diem – Carpe vitam

Nutzt den Tag – Lebt ein gutes Leben

 

Das wünschte die Leiterin der Yogagruppe ihren Yogis für das Jahr 2020. In der letzten Stunde wurde es nach einer kleinen Yogasequenz gemütlich, man genoss die freundschaftliche Atmosphäre. Viele hatten Weihnachtsgebäck, Glühwein und Tee mitgebracht.

Wie schon in den vergangenen Jahren hatte die Gruppe wieder 400 Euro gesammelt, die Eckert Monika übergeben konnte. Eine Geste des Dankes sollte es sein, an die Pfarrei und den Kindergarten, für die Bereitstellung des Kindergartenturnraumes.

Monika Eckert freute sich über den Dank und die Geschenke ihrer Yogis. Auch sie hatte, wie jedes Jahr, eine Kleinigkeit für die Mitglieder der Gruppe vorbereitet. Dankesworte gab es von ihr für Walbert Christa, die sich, wenn nötig, für das Wohl der Gruppe einsetzte.

Interessantes erfuhren die Anwesenden von Alwine Beck über die, den Anwesenden schon bekannten, 1 Dollar Brille und die erstaunlichen Weiterentwicklungen der sehr robusten Sehhilfe. Sie sprach von 150 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern mit Sehstörungen, die sich normale Brillen nicht leisten könnten. Viele Kinder müssten die Schulen verlassen, Eltern könnten nicht arbeiten, da sie schlecht sehen würden. Teams der 1DollarBrille besuchten regelmäßig die Schulen, um Kinder mit den Brillen zu versorgen. Inzwischen, so Frau Beck, bekämen Frauen in Indien eine Ausbildung als Optikerinnen und Brillenproduzentinnen. In Burkina Faso sei die „1-Dollar Brille“ der größte Arbeitgeber. In Malawi könne man diese großartige Brille in einigen kleineren Läden kaufen. Der leichte, flexible Federstahlrahmen könnte inzwischen von vielen Menschen mit einer speziellen Maschine gebogen werden. Sie erzählte von der Freude der Menschen, die durch diese Sehhilfe ein völlig neues Lebensgefühl erleben durften. Martin Aufmuth, der Entwickler der 1-Dollar Brille, wurde für diese Leistung in Düsseldorf, durch Ex-Nationalspieler Philipp Lahm, mit dem renommierten Next Economy Award ausgezeichnet. Verliehen durch die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeit. Spenden seien jederzeit nötig und erwünscht, so hörten die Frauen. Informationen könnten über das Internet unter www.eindollarbrille.de nachgelesen werden. 

Text und Bilder: Monika Eckert