27.10.2020: KDFB Ehrungen und Neuaufnahmen

Die Frauenbundfrauen des Zweigvereines St. Elisabeth in Weiden feierten mit Pfarrer Peter Brolich einen herbstlichen Dankgottesdienst.  Monika Eckert hatte diesen zum Thema „Gottes gute Schöpfung“ feierlich zusammengestellt. Die Altarstufen der Pfarrkirche waren wunderbar und festlich geschmückt. Im Anschluss daran nahm die Vorstandschaft in der Kirche Ehrungen langjähriger Mitglieder vor und begrüßte Neuzugänge im Zweigverein.

Die Vorsitzende Christine Hüttner erwähnte im Zusammenhang verschiedener Eintrittsjahre der zu Ehrenden viele der Jahresaktivitäten des Vereins. Da in dieser schwierigen Coronazeit Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten waren, versuchte sie, mit warmen und herzlichen Worten die kühle Atmosphäre des Kirchenraumes auszugleichen.

Sie begrüßte Bezirksvorsitzende Margit Konze, die in ihrer Ansprache lobende Worte für Vorstandschaft und Arbeitskreis fand, und sie tröstete die Anwesenden ob der derzeit geringen Veranstaltungsmöglichkeiten in dieser Krisenzeit.

Da Abstandsregeln einzuhalten waren, brachten die Vorstandsmitglieder Edith Weinhart und Angelika Raithel-Stich Blumen und Geschenke zu den zu Ehrenden in die Kirchenbänke. Frau Konze überreichte die Ehrennadeln in Silber für 25 und die goldene für 40jährige Zugehörigkeit.

Für 10 Jahre wurden Christa Glaser, Margit Kuchenreuther, Silvia Paarmann, Herta Rudrich und Theresia Würschinger geehrt.

Für 20 Jahre Christa Neumann, Ursula Schmitt, Maria Schraml, Gertraud Pollakowski, Gisela Weiß und Hildegard Wendt.                                 

Für 25 Jahre Anna Bauer, Gabi Bolleininger und Elisabeth Gürtler.

Die goldene Ehrennadel bekamen Franziska Baumer, Hilde Deglmann, Christa Dolezal, Helga Reichl, Marianne Reichl, Marie-Luise Schindler und Margarete Ziegler.                                                   

Als neue Mitglieder wurden Andrea Bauer, Barbara Engmann, Edeltraud Fichtner und Karola König begrüßt.

Text und Bilder: Monika Eckert  

 

Texte aus dem Gottesdienst

Ein Sinnbild Jesu für das Himmelreich, für Gottes gute Schöpfung ist der große Baum, gewachsen aus einem kleinen Samenkorn. Bäume verbinden Himmel und Erde, sind Wegweiser für die Jahreszeiten, spenden Schatten, sorgen für gutes Klima und frische Luft, bieten einer Vielzahl von Lebewesen Platz und Nahrung.

 Wie oft plagen wir uns mit dem Gefühl der Vergeblichkeit, wenn unsere Gedanken und Worte nicht wirken, unsere Werke ignoriert werden.

 Jesu Wort vom Senfkorn sagt: Auch das Kleinste hat es in sich. Unterschätzt es nicht! Achtet es nicht gering! Zertretet es nicht!

Der moderne Mensch versteht sich als das erhabene Wesen, das mit Sprache, Verstand und Moral der gesamten Natur vorsteht. Herrschaft über die Natur und die Tiere.

Die Bibel ist eindeutig: Der Mensch soll sich als Gottes Ebenbild, das heißt wie Gottes Vertretung, um die Schöpfung sorgen.

Denken wir an Franz von Assisi. Für ihn schimmerte in allem Geschaffenen und somit auch in den Tieren das Göttliche immer durch. Pflanzen und Tiere, die Gestirne und der gesamte Kosmos waren für ihn wie eine Art Dia, durch dessen Transparenz Gott zu erahnen ist.

Ein französischer Schriftsteller sagte: „Ich habe Gott in Pfützen gefunden, im Duft des Geißblattes und in der Reinheit mancher Bücher“ 

Mit jedem Kind steht eine Familie vor einem Wunder: Mit der Stunde der Geburt gibt es einen ganz besonderen Menschen mehr auf der Welt. Kein Lebenslauf gleicht dem anderen. Jedes einzelne Kind, jeder einzelne Mensch ist unverwechselbar, ganz besonders.

Eine kleine Geschichte mit sehr wichtigem Hintergrund:

Eine Novizienmeisterin lehrte die jungen Schwestern dankbar zu sein. „Nicht allein Gott – denn das ist ja euer Beruf -, sondern auch seinen Dienern und Geschöpfen.“

Eine Schwester kam eben vom Fluss, von der Wäsche. Sie setzte den Korb hart auf die Erde und sprach: „Soll ich dem Fluss etwa für sein Wasser danken?“

„Eigentlich nicht bloß dem Fluss“, erwiderte eine der Schwestern, „sondern auch seiner Quelle.

Eine andere darauf. „Auch den Wolken, denn ohne Regen wäre die Quelle nicht.“

Und wieder eine: „Den Wäldern auch und den Wiesen, aus deren Hauch die Wolken entstehen!“

Und so ging es fort: der Sonne, der Erde, dem Meer, allen gebühre Dank.

„Wie aber“, fragte die mit dem Korb, „sollen wir es bewältigen, so vielen Wesen zu danken?“

Darauf die Meisterin: „Indem Dankbarkeit unser Wesenszug wird.

Wir Menschen haben den Auftrag zu säen und zu ernten, zu vertrauen, zu danken und achten, zu bewahren und bei Raubbau und Verschwendung mutig die Stimme zu erheben. Wir müssen ver- ant- Wort- lich  handeln.

 

Von Mahatma Gandhi ist ein klares Wort überliefert:

„Du selbst musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.“